Schwerbetonstein Die Handwerker setzen ganz unterschiedliche Werkstoffe

Schwerbetonstein Die Handwerker setzen ganz unterschiedliche Werkstoffe

ein, wobei dabei zwischen künstlichen und natürlichen Baustoffen unterschieden wird.

In den Bereich der künstlichen Baustoffe gehört beispielsweise der
Schwerbetonstein. In der Bauproduktrichtlinie werden diese
Unterscheidungen geregelt.

Die Einsatzmöglichkeiten
Früher war der Schwerbetonstein ein äußerst beliebter Baustoff im
Baubereich. Sein Vorteil war, dass er billig und leicht zu beschaffen
war. Obwohl heute natürlich viele andere gleichwertige und sogar
höherwertige Baustoffe auf dem Markt sind, ist der Schwerbetonstein
weiterhin weit verbreitet und preislich sehr wettbewerbsfähig. Der
möglicherweise größte Vorteil ist jedoch die hohe Passgenauigkeit, die
die Verarbeitung sehr erleichtert. So ist beispielsweise eine Mauer aus
Schwerbetonstein zu errichten, eine bequeme Angelegenheit. Die
Anwendungsfälle für Schwerbetonstein sind äußerst vielfältig und
vielgestaltig. So werden Außen-, Innen- und Kellerwände gerne mit
Schwerbetonsteinen gemauert. Auch Garagen, Stütz- oder Gartenmauern,
tragende Zwischenwände, um hohe Deckenlasten abzuleiten oder
landwirtschaftliche Gebäude werden weiterhin bevorzugt mit
Schwerbetonsteinen gemauert. Bevorzugt werden auch beim Hausbau vor
allem im Kellerbereich bei den tragenden Wänden Schwerbetonsteine
eingesetzt. Weitere typische Anwendungsfälle sind Swimming Pools, weil
sich mit Schwerbetonen eine sehr große Tragfähigkeit ergibt. Mit anderen
Worten: typische Anwendungsfälle für Schwerbetonsteinesind
traditionelle Maurerarbeiten, wo keine Fertigelemente zum Einsatz kommen.

Die verschiedenen Formen
Die Hersteller von Schwerbetonsteinen bieten ihre Produkte in
unterschiedlichen Formen und Größen an. Dabei sind die grundsätzlichen
Eckdaten für die Schwerbetonsteine in der DIN 18152 sowie der DIN 18153
beschrieben. So gibt es beispielswiese Schwerbetonsteine mit einer
Mörteltasche, mit Stoßfugenverzahnung und mit Nut und Feder. Für die
Verarbeitung sind die Schwerbetonsteine mit einem Gewicht von 20 kg und
mehr relativ schwer. Jeder Handwerker hat meist seine Vorlieben für
einen bestimmten Typ von Stein, den er gerne verarbeitet. Wenn er
beispielsweise Schwerbetonsteine mit Verzahnung einsetzt, hat er
einerseits einen Zeitvorteil und andererseits spart er Mörtel ein. Die
Schwerbetonsteine mit Verzahnung haben ebenfalls den Vorteil, dass mit
einer Drehung von 90° zwei unterschiedliche Wandstärken erstellt werden
können. Zudem ergibt die Verzahnung eine sehr hohe Standfestigkeit. Eine
andere Möglichkeit ist es, Steine mit Mörteltaschen zu verarbeiten. Der
Zeitaufwand ist allerdings größer, denn die Mörteltaschen müssen
ausgefüllt werden.

Spezielle Ausführungen
Eine spezielle Ausführung ist eine Stützmauer an einem abschüssigen
Gartengrundstück. Hier ist meist die Stützmauer auch die Grundlage für
einen späteren Gartenzaun. Je nach Hanglage kann der Erddruck sehr hoch
sein, deswegen muss die Stützmauer äußerst stabil sein. Das sind
typische und zugleich spezielle Anwendungen für Schwerbetonsteine. Auf
landwirtschaftlichen Höfen werden für Flüssigmist Kanäle gemauert. Hier
werden bevorzugt Schwerbetonsteine eingesetzt.

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