Mit einem Dörrautomaten Trockenobst herstellen

Zum Aufbau eines Dörrgerätes:

Ein Dörrgerät besteht oft aus mehreren Etagen/ Einschüben.
Das Dörrgut wird auf Kunststoffgittern (manchmal auch Metall) ausgelegt. Die Stücke sollen sich nicht gegenseitig überlagern, sondern einzeln nebeneinander gelegt werden. Die meisten Dörrgeräte bieten eine stufenlose Temperatureinstellung. Im Verlauf des Verfahrens sollten die Gitter getauschen werden, weil das Dörrgut auf den unteren Einschubleisten schneller trocknet als auf den oberen.
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Was ist Dörren überhaupt?

Voraussetzungen für erfolgreiches Dörren sind ausreichend Wärme und Luftzirkulation sowie Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Zwar kann man diese Bedingungen grundsätzlich auch im Backofen oder auf dem Dachboden herstellen.
Dörren ist ein schonendes und gesundes Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln, beispielsweise Kräutern oder Pilzen, meist aber Gemüse, Obst oder gar Fleisch. Dem Dörrgut wird dabei Wasser entzogen – es wird getrocknet! Nährwert und Mineralien bleiben erhalten, Geschmack und Aroma intensivieren sich sogar noch.

Worauf ist zu achten?

Zum Dörren sollten ausschließlich frische Produkte verwendet werden. Größere Früchte wie Bananen oder Birnen werden in Scheiben oder Ringe geschnitten, Pflaumen, Aprikosen oder Erdbeeren kann man halbieren.
Durch den Entzug von Wasser werden die Produkte schonend haltbar gemachen.
Industriell hergestellte Trockenfrüchte haben meist eine höhere Restfeuchte und wurden zusätzlich noch chemisch behandelt.
Zum Dörren gibt es gut ausgearbeitete Rezepte, die man bestenfalls nutz. Zur Probe nehmen Sie ein Stück Dörrgut und testen Sie es: Beim Aufschneiden darf es auch an der dicksten Stelle innen nicht mehr feucht sein. Kräuter sind fertig getrocknet, wenn sie zwischen den Fingern zerbröseln.
Für die Lagerung eignen sich am besten ein dunkler, kühler Räume mit geringer Luftfeuchtigkeit.
Weiterführende Informationen: http://www.trustedshops.de/kaufen/kochen-garen-109783.html