Solarcarport Einsatz, Kosten und Nutzen

Wer sich einen Solarcarport kaufen möchte, darf die gründliche und vorausschauende Planung nicht unterschätzen. Noch ehe die erste Investition getätigt wird, sollten die wichtigsten Fragen geklärt sein. Verschiedene Hintergründe sollten beleuchtet werden, so auch die möglichen finanziellen und baulichen Anforderungen und nicht zuletzt der Kosten-Leistungs-Faktor.

Wie funktioniert ein Suncarport?

Ein Suncarport oder Solarcarport hat auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Der so gewonnene Strom kann genau wie der Strom von der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wohnhauses ins öffentliche Netz eingespeist werden. Hat man ein Elektroauto, kann auch dieses direkt mit dem Strom – Stromvergleich – des Suncarport „betankt“ werden.

Für wen ist dies eine sinnvolle Investition?

Eine sinnvolle Investition ist ein Solarcarport schon allein aus Klimaschutzgründen. Ein Carport hat sowieso ein Dach und warum sollte man sich nicht eine Photovoltaikanlage montieren lassen? Mittlerweile gibt es diese auch als Bausatz im Stecksystem auch für handwerklich weniger geeignete Stromerzeuger. Mit einem eigenen Solarcarport ist man unabhängig von den Schwankungen des Strompreises und tut noch etwas für die Umwelt.

Welche Anbieter gibt es auf dem Markt?

Das Leipziger Unternehmen Ecopark Sunports bietet Solarcarports an. Als Geheimtipp unter den Anbietern werden gern CarportUnion und Carportwerk aus dem brandenburgischen Land genannt.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

Ohne Zweifel sollte man sich von verschiedenen Anbietern Angebote unterbreiten lassen und diese dann miteinander vergleichen. So kann schnell eine Ersparnis von mehreren Tausend Euro herauskommen. Die Anschaffungskosten eines Solarcarports variieren sehr stark, da immer die Größe und der Neigungswinkel des Daches, die Anzahl der Solarmodule und die jährliche Leistung gemessen in Kilowattstunde entscheidend sind. Auf den Seiten der Hersteller ist häufig ein Konfigurator zu finden, mit dessen Hilfe man sich genau die Kosten aufstellen lassen kann, um sie dann gegenüberzustellen.

Lohnt sich die Kosten-Nutzen-Rechnung?

Eine Gegenüberstellung der Kosten und des Nutzens lohnt sich in jedem Falle. Zum einen hat man einen genauen Überblick über das, was in den nächsten Jahren zu kalkulieren ist und zum anderen sieht man schon auf den ersten Blick, dass sich eine Solaranlage auf dem Dach des Carports schon in wenigen Jahren amortisiert hat.

Vor dem Kauf eines Carports sollte man sich unbedingt beim örtlichen Bauamt erkundigen, ob für das Aufstellen eine Baugenehmigung beantragt werden muss. Gegebenenfalls muss die Form des Daches an die sonstigen Dächer angeglichen werden. Ist dies so, dann hat das unter Umständen direkten Einfluss auf den Neigungswinkel des Daches und somit der Photovoltaikanlage.