Durch günstige Finanzierung in die Zwangsversteigerung?

Die Konditionen der Geldinstitute sind aktuell sehr preiswert. Dies veranlasst viele Bauherrn oder Käufer dazu, sich einen höheren Kredit aufzunehmen. Die gewünschte Immobilie wird luxuriöser und schnell fühlt man sich zuhause. Die Abzahlungsrate hat ein gehobenes Niveau, aber die Zinsen sind glücklicherweise sehr niedrig angesetzt. Dennoch ist Vorsicht geboten.

Auf das Unvorhersehbare vorbereitet sein
Eine Finanzierung ist sprichwörtlich auf Sand gebaut, wenn die Abzahlung durch ein unvorhersehbares Ereignis ins Wanken gerät. Werden die Finanzen noch zusätzlich von einer anderen Seite angegriffen, kann die Rückzahlung gegenüber dem Geldinstitut in Gefahr geraten. Diese unplanmäßigen Ausgaben lassen sich häufig nicht innerhalb kurzer Zeit aus dem Weg räumen.
Ein Unfall und die Anschaffung eines neuen Autos schlägt eine tiefe Lücke in die Kasse. Einen Teil übernimmt die Versicherung, aber auch der Besitzer muss für eine Neuanschaffung Geld bezahlen. Vielleicht ist ein weiteres Kind unterwegs. Sicherlich gibt es Kindergeld vom Staat. Aber die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner werden längere Zeit nicht arbeiten gehen und ein Kind kostet immer mehr, als man in finanzieller Hinsicht gestellt bekommt. Vielleicht wird auch ein Familienmitglied krank. Hier können ebenfalls Kosten anfallen.
Es sollte in jedem Fall ein finanzieller Puffer vorhanden sein, der ein solches Ereignis auffangen kann.
Was passiert bei einer Zwangsversteigerung?
Wenn der Bauherr nicht mehr zahlungsfähig ist, so hat die Bank das Recht die Immobilie zu veräußern. Damit diese Sicherheit gegeben ist, lässt sich das Geldinstitut an erster Stelle ins Grundbuch eintragen. Bei einem Verkauf werden die Schulden in der Rangfolge, wie im Grundbuch festgelegt, beglichen. Sollte kein Geld mehr übrig sein, haben die letzten Gläubiger häufig Probleme ihren Anteil zu bekommen.
Wie kann eine Zwangsversteigerung verhindert werden?
Prinzipiell ist es sehr einfach. Wer das notwendige Geld auftreiben kann, der ist auch in der Lage die Zwangsversteigerung abzuwenden. Dafür müssen die vom Geldinstitut mitgeteilten Termine eingehalten werden. Problematisch ist dabei häufig, dass das notwendige Geld nicht vorhanden ist. Das liebgewonnene Heim möchte aber auch niemand aufgeben.
Durch eine Umschuldung können die aktuellen Kredite, vielleicht zu besseren Konditionen, abgelöst werden. Ein weiteres Darlehen wird aufgenommen und mit dem Geld werden die Außenstände beim aktuellen Gläubiger beglichen. Durch die finanziell prekäre Lage haben entsprechende Personen jedoch häufiger einen Eintrag bei der Schufa. Hier kann kein neues Darlehen aufgenommen werden, bis die Schulden restlos getilgt und der Eintrag entfernt ist.
Diverse Internet-Portale bieten Kredite trotzt Schufa-Eintrag. Bei solchen Geldinstituten ist Vorsicht geboten. Es handelt sich nicht immer um schwarze Schafe, aber wer aus einer Notlage Profit schlagen möchte ist auch nicht immer glaubwürdig.

 

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