Die Wohnung richtig renovieren

Die Wohnung richtig renovieren – Worauf muss man achten und wie beginnt man am Besten.

Die Renovierung einer Wohnung ist eine schwierige Entscheidung, die man sich gründlich überlegen sollte. Besonders wenn die geplanten Umbauten nicht richtig durchdacht oder zu schnell ausgeführt werden, kann das Projekt Hausbau zum Albtraum werden.

Richtig Renovieren – korrekt Durchplanen

Ein wichtiges Kriterium beim Umbau einer Wohnung ist das Budget, das einem zur Verfügung steht. Man sollte die Kosten für eine Renovierung nie zu knapp kalkulieren, da eventuelle Zusatzkosten den Rahmen sprengen und das Projekt empfindlich gefährden können. Dabei ist penibel auf die Durchführung der einzelnen Arbeiten zu achten, denn wenn der Elektriker parallel mit dem Maler erscheint, kann es zu Störungen kommen, da die Arbeiten eventuell durch Stromunterbrechungen empfindlich verzögert werden. Um dies zu verhindern, empfiehlt sich zu allererst einen Ablaufplan aufzustellen, der die Kriterien und den Vorgang der einzelnen Arbeitsschritte festlegt. Wichtige Projekte, wie zum Beispiel die Elektrizität haben Vorrang vor den Anderen, wie unter anderem Deckenarbeiten.

Neue Maßstäbe durch Innovationen

Auf dem Wohnungsmarkt ist es in den letzten Jahren zu starken Veränderungen gekommen. Das Thema effizientes Wohnen rückt dabei stark in den Fokus und wird von vielen Häuslebauern in die Tat umgesetzt. Im Wesentlichen bedeutet der Grundsatz, dass man die einen zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient einsetzt. Hierbei werden Strom und Wärme so gut es geht verbraucht, ohne dabei die jeweiligen Energieträger zu verschwenden. In der Praxis bedeutet dies vor allem, dass die Wohnung eine geeignete Wärmedämmung erhält und mit einer produktiven Heizung ausgestattet ist. Hierzu werden die vorhandenen Wände mit dem entsprechenden Dämmstoff eingekleidet und somit fit für den Winter und Sommer gemacht. Dadurch spart der Mieter durch einen geringeren Energieverbrauch einen Teil seiner üblichen Heizkosten ein. Schlussfolgernd ist das Erste, was man bei einer Wohnungsrenovierung beachten sollte, das ausgewählte Objekt nachhaltig und effizient umzubauen. Langfristig steigert dies den Wert des Apartments und erhöht dadurch die Miete. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Auswechselung von alten Fenstern, die bei Altbauten häufig nur einfach verglast sind und im Winter viel Wärme nach außen durchlassen. Mit den richtigen Fenstermodellen wird Heizwärme effektiv in den betroffenen Räumen eingeschlossen und nur nach Bedarf mit dem Öffnen der Fenster nach draußen gebracht.

Einzelarbeiten in der Übersicht

Zum Renovieren einer Wohnung gibt es viele kleine Arbeiten, die erledigt werden müssen. Dies ist abhängig davon, wie umfangreich das Apartment umgebaut werden soll. Bei einer vollständigen Renovierung werden zum Beispiel der Boden, Wände, Decken, Fenster oder auch gegebenenfalls Treppen erneuert. Hierbei ist zu beachten, dass die Malerarbeiten zum Teil eine große Sauerei hinterlassen und eventuell einen neu eingebauten und hochwertigen Bodenbelag ruinieren können. Es empfiehlt sich durchaus die Malerarbeiten an den Wänden und Decken abzuschließen, bevor man den PVC-, Laminatboden oder Fliesen einsetzt. Bei der Renovierung eines Badezimmers sollte man sich grundsätzlich überlegen, ob man eine Badewanne oder Dusche installiert. Letzteres benötigt weniger Platz, aber hat auch weniger Komfort. Zudem sollten eventuelle Anschlussmöglichkeiten für eine Waschmaschine oder ein Trockner beachtet werden. Viele Personen stellen ihr Gerät in einem Badezimmer ab, die beim Einbau einer Badewanne behindert werden können. Auch der richtige Bodenbelag mit den zugehörigen Dichtungen ist von sehr großer Bedeutung, da ein Überlaufen vom Waschbecken oder Badewanne einen substanziellen Schaden anrichten kann und den Raum nachhaltig beschädigt. weiter mit hausblog24.de

Ab wann lohnen sich Immobilien als Wertanlage? Was gibt es dabei zu beachten?

Ab wann lohnen sich Immobilien als Wertanlage? Was gibt es dabei zu beachten?

Gerade in den heutigen wirtschaftlich sehr wechselhaften Zeiten fragen sich immer mehr Menschen, wie sie ihr Geld sinnvoll anlegen können. Hier ist die Immobilie als Wertanlage eine recht attraktiv erscheinende Lösung – doch ab wann lohnt sich diese eigentlich wirklich?
Prinzipiell kann eine Immobilie sehr sinnvoll als Wertanlage sein, sofern man auch genügend Zeit dafür aufbringen kann, ein passendes Objekt zu kaufen und dieses dann anschließend zu verwalten. Wer dagegen eine Immobilie sucht, um diese als alleinige Altersvorsorge zu nutzen, so raten Experten eher davon ab. Bevor man sich also dafür entscheidet, eine Immobilie als Wertanlage zu nutzen, so sollte man sich darüber im Klaren sein, dass eine solche Investition sich wirklich nur auf lange Sicht bezahlt machen wird. Es gibt viele Faktoren, die entscheiden, wie groß der Erfolg mit dem Vorhaben sein wird bzw. wie hoch die Rendite ist.

Ob sich der Kauf einer Immobilie lohnt, hängt in erster Linie davon ab, wo sich diese befindet. Vor allem in Ballungszentren bzw. in Großstädten sind die Chancen auf gute Erträge recht hoch, da die Bevölkerung dort kontinuierlich wächst und auch die Wirtschaftskraft sich positiv entwickeln wird. Ebenfalls profitieren Anleger hier von steuerlichen Vorteilen, da sich Anschaffungskosten als Werbekosten geltend machen lassen, auch weitere Abschreibungen sind sogar möglich.
Sofern ihre Lage stimmt, kann eine vermietete Immobilie einen guten Sachwert besitzen – dafür darf die vermietende Wohnung allerdings zu keinem allzu hohen Preis eingekauft werden. Wenn man sich im Hinblick auf die Altersversorgung Gedanken macht, so sollte bedacht werden, dass die Kredite spätestens dann zurückgezahlt sein sollten, wenn die Pension beginnt. Investiert man sein Geld in Immobilien, so kann man mit Glück recht gut von den Einnahmen durch die Vermietung leben, allerdings nimmt die Verwaltung und Instandhaltung des Hauses auch einiges in Anspruch.

Unverzichtbar ist, dass man als potenzieller Käufer vor der Vertragsunterzeichnung so viel wie möglich über die Immobilie in Erfahrung bringt, um sich vor einer bösen Überraschung zu schützen. Das kommt leider häufiger vor, als man annehmen mag. Daher versteht es sich von selbst, dass beim Kauf einer Immobilie mehr im Detail geprüft werden muss als vergleichsweise beim Kauf von Wertpapieren.

Wie wichtig ist der Standort der Immobilie?

Ob und inwiefern sich der Wert einer Immobilie auch nachträglich noch erhöht, kann vorher kaum prophezeit werden, da dies in erster Linie von der Marktentwicklung abhängt. Skeptisch sollte man allerdings dann werden, sobald man eine Immobilie als Wertanlage kauft, die schon einen ohnehin sehr hohen Preis besitzt. Denn: Für den Fall, dass sich das Preisniveau auf dem Markt wieder absenkt, kann es sein, dass der Anleger ein Verlustgeschäft gemacht hat. Als Faustregel für den Immobilienkauf sollte daher vor allem gelten: Die Lage ist das Wichtigste. Sofern sich die Immobilie in einem Gebiet mit einer sehr guten Infrastruktur befindet – also mit Supermärkten, Schulen, Freizeitmöglichkeiten und einer gut ausgebauten Verkehrsanbindung – dann ist dies für den Wert der Immobilie nur förderlich.

Bei einer zentralen Lage in einer Millionenstadt sind nicht nur Preise höher, sondern auch das Risiko. Wer eine Immobilie als Wertanlage kaufen möchte, sollte daher lieber auf Mietshäuser setzen, die sich eher am Stadtrand befinden. Laut einer Statistik vom Institut „Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt“ sind die Preise für Immobilien jedoch insbesondere im Stadtkern stark angestiegen. Im Gegensatz dazu verloren Häuser und Wohnungen in den ländlichen Randgebieten nachhaltig an Wert. Dennoch: Es kann keine pauschale Aussage darüber getroffen werden, wo die Preise wie hoch sind, dies entscheidet sich immer ganz individuell.

Sicherlich hofft man als Anleger einer Immobilie, die vermietet werden soll, auf einen zahlkräftigen und vor allem zuverlässigen Mieter, der lange in der Mietwohnung bleibt. Dies wirkt sich nämlich auch auf die Wertsteigerung und auf die steuerlichen Vorteile positiv aus. Fällt nämlich ein Teil davon weg, reduziert sich auch parallel dazu die Rendite. Es ist nach wie vor oft der Fall, dass Anleger noch kurz vor der Rente eine Eigentumswohnung erwerben, um diese weiterzuvermieten – in erster Linie, um die eigene Altersvorsorge zu sichern oder um selbst einen Ersatzwohnsitz in der Hinterhand zu haben. Die Aussichten auf eine gute Rendite sind hier aber recht überschaubar: Beträgt der Satz für die Einkommensteuer beispielsweise 37%, so benötigt man als Anleger pro Jahr eine Wertsteigerung von 2%, damit die Rendite von über 5% übertroffen werden kann.

Woher weiß ich, ob meine Immobilie sich lohnt?

Natürlich ist es nicht einfach zu sagen, ob sich der Kauf einer Immobilie als Wertanlage langfristig lohnt. Dennoch: Die Brutto-Mietrendite kann hier recht hilfreich sein. Sie lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen, bei der die Monats-Nettokaltmiete pro m² an Wohnfläche mal zwölf (Monate) genommen wird. Dies wird mit 100 multipliziert und erneut durch den Kaufpreis pro m² geteilt. Wenn hier ein Ergebnis von 4 bis 6% herauskommt, so lohnt sich der Kauf höchstwahrscheinlich.
Dazu könnten dann noch steuerliche Vorteile durch die hohen Finanzierungs- bzw. Investitionskosten für den Käufer kommen. Allerdings: Zum eigentlichen Kaufpreis für die Immobilie kommen noch rund 5% Zusatzkosten hinzu, die auf das Grundbuchamt, den Notar und die Grunderwerbssteuer entfallen. Auch die Courtage für einen Immobilienmakler muss eventuell hinzugerechnet werden. Kauft man die Immobilie selbst über einen Kredit, dann müssen etwaige Zinskosten ebenfalls abgezogen werden.